Zu Kinder-und Jugendarbeit wurde ich eingeladen. Letzendlich ging es bei der Podiumsdiskussion beim DGB Brandenburg heute in Potsdam aber v.a. um Arbeitsmarkt und Mindestlohn. Mit dabei waren Vertreterinnen (kleines i) der Landtagsfraktionen CDU, SPD und Linke sowie der „Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen“. Schön, dass der DGB so optimistisch auf die Landtagswahlen im Herbst 2009 blickt
. Von den Linken war Frau Wöllert aus meinem Landkreis da. Es ging also darum, warum gerade junge Frauen aus Brandenburg abwandern und wie mensch sie davon abhält – wobei ich der Frage ein „ob“ vorangestellt habe. Kann mensch jungen Frauen ernsthaft empfehlen, in Brandenburg zu bleiben, wo vielleicht für ihr Muttersein gesorgt wird (Stichwort Kita, Netzwerk gesunde Kinder..) aber sie nur Arbeit in kaum bezahlten Schwerstarbeiten finden? Wohl kaum. Weitere Stichworte waren Mindestlohn (sind wir dafür), wofür wir in der Jugendarbeit mehr Geld ausgeben wollen (alternative Jugendkultur), was die wichtigsten Elemente sozialer Daseinsvorsorge wären (Bildung natürlich, Gesundheit, ÖPNV… aber eben auch Mitbestimmung und Informationszugang!) und wo wir spontan Geld umschichten würden (bei der Deutschen Bahn – von der Börse in die Fläche). Nach gut einer Stunde wurden wir entlassen; Zeit für kritische Fragen aus der Zuhörerschaft war nicht mehr
September 15, 2008...9:50
DGB in Potsdam
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